"Zum 1. Kyu? Oh, das wird hart!"
"Prüfungsordnung? Vergiss sie, es wird definitiv anders." (lachend)...
"Die Prüfung zum 1. Kyu hier ist wie die Dan-Prüfung woanders."
Das waren nur einige Aussagen, welche ich im Vorfeld zu hören bekam.
Somit war der Weg frei für ein komplettes Lehrgangswochenende. Dachte ich. Denn im engeren Familienkreis gab es zwei Geburtstage, auf die es anzustoßen galt und da man ja nie weiß, was morgen ist und wieviel Zeit man miteinander verbringen kann, plagt mich etwas das schlechte Gewissen. Hatte ich doch im vergangenen Jahr für mich beschlossen, dass Familie und Gesundheit Vorrang haben (sollten).
Nur am Sonntag wollte ich dann auch nicht zum Lehrgang, denn oftmals steht hinter einem dreitägigen Lehrgang ein Plan, eine Idee und da ist mein Respekt vor dem Veranstalter zu groß, um "mal vorbeizuschauen". Salz in die Wunde streute dann Dorian, welche mir Sonntag kurz vor Trainingsbeginn schrieb: "Bist ja gar nicht da", denn er schaute dort vorbei. Arghhh....
Ich denke meine Entscheidung war richtig, bzw. nicht falsch, aber mit mir gehadert habe ich bis zum Sonntagabend. Schon spannend, wie wichtig Karate für mich geworden ist.
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