Verschiedene Laufübungen zu Beginn und Erwärmungs und Dehnungsübungen im Kreis.
Danach war Kihon dran, vorrangig Kombinationen aus mehreren Prüfungsprogrammen, jeweils vorwärts 5 Wiederholungen:
- ZK Sanbon Zuki,
- ZK Age Uke / Mae Geri hinten absetzen / Gyaku Zuki,
- ZK Soto Uke, umsetzen KB Yoko Empi / Tate Uraken, umsetzen ZK Gyaku Zuki,
- ZK Uchi Uke / Kizami Mae Geri / Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- KK Shuto Uke / Gyaku Zuki,
- Ren Geri,
- Mawashi Geri / Yoko Uraken,
- KB Übersetzschritt Yoko Geri Keage, mit anderem Bein Yoko Geri Kekomi,
- Sonoba Geri,
Im Anschluss ging es mit Kumite weiter und zwar Kihonn-Ippon-Kumite:
- Oi Zuki Jodan,
- Oi Zuki Chudan,
- Mae Geri,
- Yoko Geri Kekomi,
- Mawashi Geri,
Zuerst mit Ansage und Bestätigung, dann Ansage ohne Bestätigung, zuletzt ohne Ansage (die Reihenfolge war ja klar).
Besonders wichtig war darauf zu achten, dass beim Zurückgehen in der Abwehr der Abstand zu Tori nicht zu groß wurde und somit der Konter noch funktionierte.
Andererseits macht es auch keinen Sinn einen Trittkonter einzusetzen, wenn man zu nah aneinander steht und man gerade mal das Knie hochbekommt. Abwehr und Konter müssen sich einfach einschleifen. Es gibt zu bestimmten festen Angriffen gut passende Abwehrtechniken und Konter, welche fast immer einsetzbar sind und diese muss man für sich finden und festigen.
Mittwoch
Jonny übernahm spontan das gestrige Training und damit war klar, viel Zeit zum Durchatmen sollte es für uns nicht geben.
1.
- aus Age Uke in verkürztem Kamae, Belastung mehr auf hinterem Bein, Hüfte seitlich raus,
- Hüfte rein, hinteres Bein durchstrecken, Gyaku Zuki, vorderes Bein geht weit vor,
2.
- aus Soto Uke in verkürztem Kamae, Belastung mehr auf hinterem Bein, Hüfte seitlich raus,
- Hüfte rein, hinteres Bein durchstrecken, Gyaku Zuki, vorderes Bein geht weit vor,
Weiter mit Partner und Handpratze
Übung aus Age Uke in verkürztem Kamae, Hüfte rein, Bein durchstrecken, nach vorne schnellen mit Gyaku Zuki,
Zu dritt:
Partner in der Mitte wird von Gummiband um Hüfte von hinten gehalten und geht aus Kamae auf Partner mit Handpratze vor.
1. Dabei den Abstand so groß wählen, dass sich der Angreifer den Schritt sehr lang machen muss, um gerade noch die Pratze gut zu erreichen.
2. Abstand zur Pratze noch größer, Pratzenhalter geht aus Shizentai kleinen Schritt vor und im Vorgehen muss der Angreifer den Gyaku Zuki starten.
Zu zweit:
1.
Beide Partner links vor in verkürztem Kamae, Belastung hinteres Bein. Beide schieben sich wechselseitig mit den Handflächen mit ausgestrecktem oi-seitigem Arm (ähnlich Tate Shuto Uke) hin und her. Beim dritten Schub schnellt Tori mit Gyaku Zuki vor und es folgt ein Schritt vor in ZK, wobei man mit dem Bein an Uke vorbei geht. Das wäre dann der überlaufene Gyaku Zuki. Zuerst der Gyaku Zuki, dieser zieht den Schritt mit sich. Der Gyaku Zuki kommt direkt aus der Kamae-Haltung, somit ist der Start des Stosses für Uke nicht wirklich sichtbar und wird überrascht.
2. Beide in verkürtem Kamae, P1 kommt mit Yori Ashi leicht vor, P2 kommt im Moment der Bewegung von P1 mit Gyaku Zuki vor. P2 muss also schneller als P1 sein. Sollte die Deckung im Weg sein, wird diese mit der vorderen Hand weggestoßen.
Schnelligkeit stand im Mittelpunkt des Trainings und Jonny wollte auch das Maximum sehen. Aber es war richtig gut und wir haben verstanden, was von uns erwartet wurde. Besonders wichtig und Voraussetzung ist eine entsprechende Lockerheit in der Bewegung. Je angespannter man in die Techniken gehen, desto langsamer sind wir auch. Also locker und entspannt beginnen und das Kime auf den Punkt.









