Thommy fragte gleich zu Beginn, ob wir für das Training irgendwelche Wünsche hätten, auf welche er näher eingehen soll. Spontan wurden Krafttraining und Kata genannt und somit waren die Schwerpunkte des Trainings festgelegt.
Wir begannen mit Kraft und einem kleinen Circletraining, bestehend aus Liegestützen auf Sandpapier und Holzklötzen, Situps mit Medizinballzuwurf und Ausfallschritt mit Langhantel. Mehrere Runden a 45 Sekunden, kurze Pausen.
8 Stellungen im Kreuz-Schema:
Aus Heiko Dachi 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts,
- ZK Gedan Barai / ZK Gyaku Zuki,
- ZK Age Uke / ZK Shuto Uchi,
- KK Shuto Uke / KK Gyaku Zuki,
Linksherum und rechtsherum, nicht auf Schnelligkeit, sondern eher auf kraftvolle, richtungsorientierte Bewegungen mit deutlichem Hüfteinsatz.
Danach Korrekturen vor der Spiegelwand:
Eine Person im Stand, die andere Person korrigierte Knie und Hüfte:
- ZK Gedan Barai / ZK Gyaku Zuki,
- KK Shuto Uke / KK Gyaku Zuki,
Zuletzt war Kata dran:
- Heian 1 - 5, Tekki Shodan und Jion,
Zuerst liefen wir alle Katas nacheinander mit Zählzeiten, anschließend wurde die Jion in kürzere und längere Passagen aufgeteilt und Stück für Stück erarbeitet.
Da die Liegestütze schon Teil des Trainings waren, absolvierte ich im Anschluß nur noch ein paar Gyaku Zuki am Makiwara.
Mittwoch
Der Muskelkater als Nachwirkung von Montag war recht heftig, also ging es mit Ibuprofen zum Training. Mit 13 Leuten beim Braun-/Schwarztraining war das Dojo gut gefüllt.
Wir starteten mit Kihon:
1.
Aus ZK vorderen Fuß heranziehen, mit anderen Fuß vor mit Soto Uke, wieder vorderen Fuß zurück, anderen Fuß vor mit Soto Uke.
2.
Aus ZK hinteren Fuß heranziehen, mit anderen Fuß zurück mit Uchi Uke, wieder hinteren Fuß vor, anderen Fuß zurück mit Soto Uke.
Nun als Kombi:
1. und 2. hintereinander, anschließend mit vorderen Fuß 90° zur Seite mit Gyaku Zuki, 180° zur anderen Seite mit Gyaku Zuki
Dann weiter mit Partnertraining, beide in Kamae:
- P1 Schritt vor Mae Geri trifft, P2 passiv mit Schritt zurück,
- wie zuvor, P1 tritt stärker, aber P2 mit Handpratze vor Gürtel,
- Ushiro Geri,
- wie zuvor, P1 tritt stärker, aber P2 mit Handpratze vor Gürtel,
Dazwischen immer wieder bahnweise P1 vor mit Technikkombinationen, P2 zurück mit Abwehrtechniken. P1 stoppte zwischendurch und P2 konterte, dann P1 weiter vor.
Vor der Spiegelwand P1 im Stand in Kokutsu Dachi, P2 mit Gummiband schräg dahinter:
- Uchi Uke (Gummiband) / Gyaku Zuki,
- Shuto Uke / Gyaku Zuki (Gummiband),
P2 kontrollierte die Ausführung, also Brust raus beim Uke, öffnen und schließen der Hüfte und dessen Rotation.
Kata:
Andi nannte spontan eine Heian Kata und wir mussten blitzschnell die Anfangssequenz laufen, dabei war besonders auf öffnen und schließen der Arme und Leisten und Hüfte zu achten.
Zum Ende liefen wir mehrmals noch die Tekki Sandan und so langsam funktioniert sie auch.
Donnerstag
Alle guten Dinge sind sind ja bekanntlich drei und weil ich am Freitag zeitlich nicht zum Training kann, bin ich heute gegangen. Da Antje als Trainerin und auch einige Teilnehmer heute krankheitsbedingt ausfielen, waren wir lediglich zu dritt und absolvierten unser eigenes Training.
Zur Erwärmung einen kleinen Kraftkreis aufgebaut, besteehend aus Sandpapierplatten und Holzklötzen für Liegestütze, Medizinball für Situps und eine Langhantelstange für Ausfallschritte.
Danach liefen wir gemeinsam die Heian-Katas. Jede drei Mal, langsam, mittel und schnell.
Noch ein paar Zukis am Makiwara und mit einem guten Gefühl nach Hause, die Trainingsmöglichkeit genutzt zu haben.





