Nach einem gemeinsamen Frühlingsfest am Samstag ging es Montag mit dem Training weiter.
Der erste Teil der Kata Bassai Dai und Jiyu-Ippon-Kumite waren Trainingsschwerpunkte am heutigen Abend.
Zuerst besprachen wir die wichtigen Merkmale der Bassai Dai, wie z.B. die großen ausladenden Bewegungen und dem Druck nach vorn bei den verschiedenen Techniken.
Dazu liefen wir zur Festigung des Ablaufs ausschließlich den ersten Teil der Kata bis zum Shuto Uke nach dem ersten Kiai.
Dieses blieb Bestandteil der Trainingseinheit und wir wechselten nun immer Kumite mit Kata ab.
Der Kumite-Teil sah wie folgt aus:
Jiyu-Ippon-Kumite
- Kizami Zuki,
- Oi Zuki Jodan,
- Oi Zuki Chudan,
- Mae Geri,
- Yoko Geri Kekomi,
- Mawashi Geri,
Abwehr und Konter frei wählbar.
Dazu besprach Maxi mit uns anschließend Blocktechniken und Konter, welche am besten zu den jeweiligen Angriffstechniken passen. Denn obwohl Abwehr und Konter frei wählbar sind, ist es nicht ratsam, diese dauernd zu variieren. Gerade wenn die Angriffstechniken klar sind, ist es vorteilhaft, Block und Konter parat zu haben, von denen man weiß, dass sie (meistens) funktionieren. Natürlich spielen bestimmte Faktoren eine nicht unwesentliche Rolle, wie z.B. Reichweite und Schnelligkeit des Partners, auf die ich mich ggf. anpassen muss. Aber für die meisten Fälle kann ich mir Techniken zuordnen, mit denen ich mich am sichersten fühle.
Wieder Jiyu-Ippon-Kumite mit den "angebotenen" Block- und Kontertechniken.
Kizami Zuki, welcher Abstand ist notwendig? Schulung des Blicks für den richtigen Abstand zum Partner für den Angriff, Uke bleibt dabei fest auf seinem Platz Block mit Te Nagashi Uke und Konter mit Gyaku Zuki.
Als nächstes sind beide dynamisch und kommen aufeinander zu, wer den Abstand als richtig ansieht, greift zuerst an. Damit man nicht mit den Fäusten zusammenstößt, geht der Angriff Richtung hinterer Schulter, damit die Zukis ggf. aneinander vorbeigehen können. Die andere Person versucht zu blocken und zu kontern.
Uke mit sen-no-sen, der Verteidiger geht somit nicht zurück, sondern mit Abfangen des Angriff geht man direkt in den Gegner:
Kizami Zuki, Block mit Te Nagashi Uke, übernehmen und nach außen leiten mit der anderen Hand, mit Shuto Uke vor ins Schultergelenk des Partners.
Mittwoch
Auch an diesem Trainingstag stand Kumite im Mittelpunkt.
Insgesamt gab es vier Kommandos und diesen waren Techniken zugeordnet:
Ichi -> YA Gyaku Zuki,
Ni -> YA Kizami Zuki,
San -> überlaufener Gyaku Zuki, Gyaku Zuki,
Shi -> überlaufener Gyaku Zuki,
Beide Partner in Kamae, erst ging eine Person mit Gyaku Zuki und dann mit Kizami Zuki vor, danach die andere Person.
Nun begannen wir mit den ersten beiden Kommandos, also Ichi und Ni. Der passiv zurückgehende Partner sagte "Ichi" oder "Ni" und die andere Person musste entsprechend ausführen. Bei "Wechsel" musste die Beinstellung getauscht werden.
Danach der gleiche Ablauf mit überlaufenen Gyaku Zuki, Gyaku Zuki und einfachem überlaufenen Gyaku Zuki. Erst bahnweise die einzelnen Techniken, dann mit den Kommandos "San" und "Shi".
Anschließend ging es ins Gummiband, jeweils ein Partner und während die hintere Person das Gummi auf Vorspannung hielt, ging die andere Person bahnweise in der Reihenfolge Ichi-Ni-San-Shi vor.
Nun wieder mit einem Gegenüber, beide in Kamae. Ein Partner ruft 10x eines der vier Kommandos und der andere führt schnell und kraftvoll (mit leichter Berührung) aus, dann Aufgabenwechsel.
Dann als Kumite, beide in dynamischer Bewegung, auch mal mit Richtungsänderung. Beide gehen vor und zurück und wenn man der Meinung ist, dass der Abstand nun richtig ist, wird mit einer dieser vier Techniken angegriffen.
Zuletzt als Kumite mit passivem Partner Den Auftakt gibt der nichtaktive Partner durch eine leichte Bewegung zu Tori und dieser reagiert ab diesem Zeitpunkt und versucht mit den vier Techniken hintereinander nicht nur den Partner zu erreichen, sondern ihn zu überlaufen.


















