Dienstag, 10. März 2026

KW 11, Viel und intensiv

Montag
Wir begannen mit Laufübungen:
- vorwärts mit Zukis, Uraken, Armkreisen, anfersen, Knie hoch,
- rückwärts, seitwärts,
- Ausfallschritt,
- Ausfallschritt mit Gyaku Zuki,
- Ausfallschritt, hochkommen mit Mae Geri,

Danach eine ausgiebige Dehnung und weiter mit Kihon.
Kombination, erst mit einzelnen Zählzeiten, dann jeder für sich. Nicht zu schnell, dafür sehr sauber:
- Shizentai, linke Faust vor,
- re. vor ZK Oi Zuki / li. Gyaku Zuki, zurück Shizentai re. Zuki,
- li. vor ZK Oi Zuki / re. Gyaku Zuki, zurück Shizentai li. Zuki,
- nach re. KB mit Uchi Uke / li. Gyaku Zuki, zurück Shizentai re. Zuki,
- nach li. KB mit Uchi Uke / re. Gyaku Zuki, zurück Shizentai li. Zuki,
- li. zurück KK Shuto Uke / re. Gyaku Zuki, zurück in Shizentai re. Zuki,
- re. zurück KK Shuto Uke / li. Gyaku Zuki, zurück in Shizentai li. Zuki,
- li. zurück ZK Age Uke / re. Gyaku Zuki, zurück in Shizentai re. Zuki,
- re. zurück ZK Age Uke / li. Gyaku Zuki, zurück in Shizentai li. Zuki,

Anschließend bahnweise vor- und rückwärts diverse kleine Kombination, Mix aus Arm- und Tritttechniken.

Weiter paarweise mit Abhärtung:
- Soto Uke / Gedan Barai / Uchi Uke,
- wechselseitige Mawashi Geris gegen Oberschenkel,

Zuletzt liefen wir noch Katas. Erst alle gemeinsam Heian 1 - 5 und Tekki Shodan. Dann stellten wir uns in zwei Reihen gegenüber auf. Während in einer Reihe jeder seine nächste Prüfungskata lief, schaute die andere Reihe zu und ein fest zugeordneter Partner gab anschließend Verbesserungstips. Dann wurde getauscht.
Zuletzt liefen wir dann paarweise unsere Katas auf der Wettkampffläche, die anderen schauten zu.
Als Fortgeschrittener merkt man an dieser Stelle recht schnell, was flüssig geht, oder was besser laufen könnte. Auch wenn es kein Wettkampf oder eine Prüfung ist, so schauen doch viele Augen auf die jeweiligen Kataläufer und man absolviert seine Kata schon mit einer gewissen Anspannung.

Mittwoch
Nach einer Kata-Erwärmung, bei der wir langsam die Katas Heian 1 - 5 und Tekki Shodan liefen, ging es mit Kumite weiter.

Jiyu-Ippon-Kumite, mittlere Geschwindigkeit:
- Kizami Zuki, Oi Zuki, Mae Geri, Yoko Geri Kekomi, Mawashi Geri, Ushiro Geri,
Tori greift 6x nacheinander an, Uke mit Abwehr und Konter frei nach jedem Angriff.

Wechselseitiges Jiyu-Ippon-Kumite, mittlere Geschwindigkeit:
- Kizami Zuki, Oi Zuki, Mae Geri, Mawashi Geri, Ushiro Geri,
Nach dem ersten Angriff von P1 reagiert P2 mit Abwehr und freiem Konter. Danach kommt der gleiche Angriff von P2 und P1 blockt und kontert. Dann zweiter Angriff wieder von P1 usw.

Jiyu-Ippon-Kumite, mittlere Geschwindigkeit:
- Kizami Zuki, Oi Zuki, Mae Geri, Yoko Geri Kekomi, Mawashi Geri, Ushiro Geri,
Tori greift 6x nacheinander an, Uke geht bei jedem Angriff aktiv in den Angreifer rein und platziert seinen Angriff, bevor der gegnerische Angriff ihn selbst treffen kann (sen no sen)

Wechselseitiges Jiyu-Kumite, langsames Hin und Her, Verteider versuchte zu blocken und zu kontern. Ohne Technikansage, Uke musste schauen, welche Technik kommt.

Danach ähnliches Prinzip, wieder mit sen no sen: Uke versucht seine Technik vor dem Angreifer ins Ziel zu bringen. 

Jiyu-Kumite sehr langsam mit 2 Techniken. Partner muss versuchen seine Techniker vor oder nach der ersten Technik oder nach der zweiten Technik zu setzen.

Wir liefen insgesamt alle Angriffe sehr langsam und die Reaktion sollte nicht viel schneller sein. Aber bei den wechselseitigen Techniken und im Jiyu-Kumite war es doch nicht so leicht, ein nicht so angespanntes Fließen hinzubekommen. Da fehlte es mir definitiv noch an Erfahrung.
Alle Varianten liefen wir mit wechselnden Partnern, jeweils mehrere Runden. Da wir eine ungerade Teilnehmerzahl hatten, war in jeder Runde eine Person am Makiwara und trainierte Gyaku Zuki.

Zuletzt noch etwas Abhärtung, also partnerweise zusammen:
- Soto Uke, Gedan Barai, Uchi Uke,
- Zuki kommt vorn vorn, mit Te Nagashi Uke von außen nach innen wischen, mit anderer Hand übernehmen und weiterleiten, mit ers
- Kizami Mawashi Geri auf Innenseite Oberschenkel, Mawashi Geri auf Außenseite Oberschenkel, Kizami Mawashi Geri auf Innenseite hinteres Bein,
 
Freitag
Da einige unserer Trainer und Mitstreiter zu den Deutschen Meisterschaften nach Michelstadt gefahren sind, waren wir beim gestrigen Braun-Schwarz-Training nur viert, neben Lukas als Trainer.
Nach Erwärmung und Dehnung begannen wir mit Hüfttraining. Dazu stellten wir uns vor den Spiegelwänden auf:
- ZK Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- KB Uchi Uke,
- KB mit Choku Zuki auf 45°,
 
Mit Partner und Handpratze(n):
- ZK Gyaku Zuki,
- KB mit Choku Zuki auf 45°,
 
Lukas achtete beim Kihon und bei der Pratzenarbeit auf eine deutliche und starke Hüfte, aber natürlich auch auch die Knie, also den festen Stand.
 
In der zweiten Hälfte des Trainings liefen wir Tekki Shodan und Bassai Dai. Saubere Techniken und vor allem die Zählzeiten standen im Mittelpunkt. Da bei der Tekki auch einige Kopfdrehungen eigene Zählzeiten haben, war es gut dieses einzuschleifen. Ich mag es ja, wenn wir nur wenige Teilnehmer sind und der Trainer uns kontinuierlich beobachten und korrigieren kann. Schließlich ist es dass, wonach man strebt, eine bestmögliche Umsetzung. Auch wenn der Wille da ist, so ist vieles auch immer eine Frage der Mobilität des Einzelnen. Aber es sollte immer der Wille erkennbar sein und dass man an seine Grenzen geht.
Tolles Training, danke Lukas!

Samstag, 7. März 2026

DJKB-Dojoleiter-Tag 2026

Am heutigen Samstag fand das jährliche Treffen der DJKB-Dojoleiter statt und unser Dojo, der "Tonbo Dojo Berlin", war erstmal Ausrichter dieser Veranstaltung.
Ab 7:30 Uhr trafen die ersten Helfer an der Merlitz-Sporthalle in Berlin-Adlershof ein, denn es gab einiges zu tun, schließlich hatten sich circa 150 Gäste aus ganz Deutschland für dieses Treffen angesagt. Viele Helfer aus dem Verein hatten im Vorfeld Kuchen gebacken und Salate angerichtet, Aufsteller und Infoblätter waren gedruckt, T-Shirts für die Helfer bedruckt, diverse Einkäufe getätigt. Vor Ort wurden dann viele Stühle und Tische gerückt, eine Menge Brötchen geschmiert und belegt, die große Sporthalle dekoriert und so einige Kannen Kaffee gekocht. Als dann die ersten Teilnehmer der Veranstaltung eintrafen, war alles für diese große Veranstaltung bereit.
Nach der Begrüßung der Dojoleiter durch den Verbandspräsidenten Markus Rues stand für die DJKB-Dojoleiter zuerst eine gemeinsame Trainingseinheit unter Leitung von Bundestrainer Thomas Schulze auf dem Programm, auch für uns Zuschauer von der Tribüne sehr interessant. Hauptthemen waren Zanshin in verschiedensten Situationen, strukturiertes Jiyu-Ippon-Kumite und die JKA-Standardisierung in den Heian-Katas und Tekki Shodan. Erläutert wurde an vielen Beispielen in Kihon, Kumite und den genannten Katas.
In der Mittagspause wurden wir dann im Imbissbereich förmlich überrannt, aber unser Miteinander funktionierte und alle Gäste konnten bestens versorgt werden.
Am Nachmittag folgten für die Dojoleiter dann Workshops zu den Themen "Trainerpersönlichkeit - Umgang mit Kindern und Jugendlichen in unseren Dojos", "Das DJKB-Schutzkonzept und dessen Anwendung in unseren Vereinen und Dojos"  und "Ausblick auf die neue DJKB-Prüfungsordnung", von denen besonders der Workshop zur neuen Prüfungsordnung (gültig ab 2027) ein großes Thema in den Dojos sein dürfte.
Insgesamt ein großer Tag für unseren Verein und das überaus positive Feedback bestätigte die Arbeit underer Dojoleiter Antje und Andi sowie vieler fleißiger Helfer und Unterstützer.




Dienstag, 3. März 2026

KW 10, Spiegelarbeit

Montag
Mit höherem Kyu-Grad gehört auch das Selbststudium zum Training. Gerade als Fortgeschrittene sollten wir wissen, wie welche Stände aussehen, wie Techniken funktionieren, was uns von den Trainern immer und immer wieder mitgegeben wird. Dass man nicht immer alles richtig umsetzt, liegt nicht unbedingt am "nicht wollen", sondern viel mehr daran, dass man eigentlich glaubt, es richtig umzusetzen. Man sieht sich selbst ja selten beim Training.
Nach der gestrigen Erwärmung liefen wir zuerst gemeinsam die Heian-Katas. Anschließend sollte dann jeder seine nächste Prüfungskata laufen und Maxi gab uns den Auftrag, diese Kata im Kopf in sieben Abschnitte zu teilen. Danach verteilte Maxi sieben Pylonen im Dojo und markierte damit verschiedene Trainingsbereiche.
Nun begab sich jeder zu einem Bereich und lief den ersten Teil seiner Kata. Nach fünf Minuten wechselten wir im Uhrzeigersinn und der nächste Abschnitt war dran. Als hauptsächliches Hilfsmittel halfen uns dabei die großen Spiegelwände, in welchen wir uns selbst beobachten und uns dann korrigieren sollten. Zusätzlich ging Maxi durch die Reihen und verbesserte hier und dort, aber unser wichtigstes Hilfsmittel waren die Spiegel. Wir hatten also für jeden Teil unserer Kata fünf Minuten Zeit, diesen selbständig zu wiederholen und zu verbessern.
Am Ende zeigte dann jeder seine Kata einzeln vor den prüfenden Blicken der anderen.

Mittwoch
Am kommenden Samstag richtet der Tonbo-Dojo den diesjährigen Dojo-Leiter-Tag des DJKB aus und so trafen wir Helfer uns gestern hauptsächlich zur Planung dieses Events.
Im Anschluß wurde dann noch individuell trainiert. Für mich standen damit ein paar Dehnungs- und Kraftübungen auf dem Plan sowie Makiwara und die Kata Empi vor der Spiegelwand.
 
Freitag
Nach einer kurzen Erwärmung und Dehnung stand die Kata Kanku Dai im Mittelpunkt des Trainings. Zuerst liefen wir die Kata einmal auf die Zählzeiten von Lukas, welcher sich die Kata ansah und dann wußte, was wir verbessern mussten. Mit Lukas hatten wir heute einen der ambitioniertesten Kataanhänger des Vereins als Trainer, welcher mit uns die Kata in einzelnen Passagen trainierte. Dabei erläuterte er Stück für Stück die Techniken und Übergänge und ließ uns diese immer wieder laufen.
Zum Ende liefen dann ein paar Mitglieder paarweise Heian-Katas gegeneinander auf Wettkampfniveau als Training für die kommenden deutschen Meisterschaften, die anderen saßen in den Ecken als Kampfrichter und gaben ihre Wertungen ab.
Wer nach dem Training nicht gleich gehen musste, blieb im Dojo und lief nochmals Kanku Dai. 

Freitag, 27. Februar 2026

KW 09, Volle Woche

Montag
Diesmal brauche ich gar nicht viel schreiben, denn der Trainingsumfang an diesem Montag war überschaubar, aber dennoch sehr intensiv.

Kihon:
Auf Zuruf liefen wir in Bahnen kleine Kombinationen vor- oder rückwärts. Unterhalb von Blau 2er-Kombis, Blau 3er-Kombis und Braungurte liefen 4er-Kombis.
Auf Zuruf heißt zuhören, verstehen und umsetzen. Die Kombinationen werden nicht langsam aufgebaut, sondern es wird vorausgesetzt, dass man mit der jeweiligen Graduierung die angesagten Kombinationen laufen kann.

Kata:
- Heian 1 - 5,
- Tekki Shodan,
- Jion,
Wie immer mit sehr sauberen Techniken, dabei den Rhythmus beachten und den JKA-Standard bei der Umsetzung einzuhalten.
 
Abhärtung mit Partner, in ZK gegenüberstehend:
- Kizami Mawashi Geri, Mawashi Geri auf vorderes Bein, Kizami Mawashi Geri auf hinteres Bein,
- Soto Uke / Gedan Barai / Uchi Uke mit Unteramen gegeneinander,

Mittwoch
Kihon, Training in 6 der 8 Karate-Ecken:
- aus Shizentai re. vor Oi Zuki, zurück in Shizentai und li. vor ZK Oi Zuki,
- aus Shizentai, re. zurück KK Shuto Uke, zurück in Shizentai und li. zurück Shuto Uke,
- aus Shizentai KB nach rechts mit Uchi Uke links, zurück in Shizentai und KB nach links mit Uchi Uke re,
- aus Shizentai auf 45° re. zurück KK Shuto Uke / Gyaku Zuki, zurück in Shizentai und auf 45° li. zurück KK Shuto Uke / Gyaku Zuki,
Erst einzeln, dann als komplette Kombination. Zuletzt vor den Armtechniken einen Keri: Mae Geri, Yoko Geri Keage, Yoko Geri Kekomi, Mawashi Geri,

Vor Spiegelwand mit Gummiband:
- im Stand in Kokutsu Dachi Uchi Uke / Gyaku Zuki,
Von hinten hält Partner Gummiband auf Vorspannung, welches mit Gyaku Zuki nach vorn gespannt wird.
 
Reaktionsspiele:
- Partner hält in ausgestreckten Armen 2 Tennisbälle, Partner hält Hände flach darüber. P1 lässt Ball fallen, P2 muss diesen auffangen.
- Im Abstand von 3 Metern Tennisball zuwerfen in seitlicher Armreichweite,

Danach viel Kumite:
- abwechselnd pushen,
- Angriffe antäuschen und dadurch Distanz verkürzen, Angriff,
- durch langsame Distanzverkürzung den gegnerischen Angriff fordern, wenn Angriff kommt: blocken und kontern. Oder, wenn Gegner zum Angriff ansetzt, diesen vor Ausführung kontern.
Beide Partner in dynamischer Bewegung, immer leicht vor, zurück, zu den Seiten. Angriffe mit Kizami Zuki oder Gyaku Zuki, Abwehr nur Te Nagashi Uke.

Donnerstag
Nach der Arbeit musste ich heute den Kopf noch mal etwas frei bekommen und bin heute wieder zum Training. Dieses war zeitlich etwas verkürzt, reichte mir aber um mich auszupowern.
Kihon:
- vor ZK Oi Zuki / Gyaku Zuki,
- zur. ZK Age Uke / Gyaku Zuki,
- vor ZK Soto Uke / Gyaku Zuki,
- zur. Uchi Uke / Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- vor KK Shuto Uke,
- zur. KK Shuto Uke / Kizami Mae Geri / Gyaku Zuki,

Zu zweit:
P1 hält beide Arme seitlich gestreckt. P2 nach links mit links vor ZK Gyaku Zuki in die re. offene Hand von P1, dann nach rechts mit rechts vor ZK Gyaku Zuki in die linke offene Hand von P1.

Zu dritt:
Zwei außen in gespiegeltem ZK, eine Person in der Mitte. Die mittlere Person geht nun von einer zur anderen Person mit ZK Gyaku Zuki.

Drei Personen stehen im Dreieck zueinander, beide Ukes in ZK, jeweils das innere Bein vor. Tori wechselt nun wieder zwischen beiden Ukes mit ZK Gyaku Zuki.

Wie zuvor, Ukes haben aber das äußere Bein vor. Tori geht zum linken Uke mit links vor Oi Zuki. Uke zieht vorderes rechtes Bein heran, wehrt Zuki mit Te Nagashi Uke ab und kontert mit links vor Oi Zuki.

Beim Wechsel von einer Seite zur anderen das vordere Bein an das andere heranziehen, mit dem anderen Bein dann vor zum nächsten Partner. Keine weiteren Zwischenschritte, Distanz eher durch Druck und vorrutschen überbrücken.
 
Freitag
Zur Erwärmung spielten wir Zombiball, bei 120 m² Fläche kann man das gut machen. Wer getroffen wurde war mit 3 Hockstrecksprüngen, 3 Liegestützen und 3 Situps dabei. Danach noch Dehnungs- und Kraftübungen und wir waren gut warm.
 
Kihon:
Wir begannen, wie schon am Mittwoch, mit Bewegungen in 6 der 8 Karate-Ecken, lediglich in 45° nach vorn haben wir ausgelassen.
 
Danach ging es mit der Kata Bassai Dai weiter. Andi machte uns nochmal auf die Besonderheiten dieser Kata aufmerksam und wir liefen diese Kata mehrere Male. Danach schauten wir uns spezielle Sequenzen genauer an. 

Freitag, 20. Februar 2026

KW 08, Einfach eine schöne Woche

Montag
Nach einer ausgiebigen Erwärmung starteten wir mit Kihon vor der Spiegelwand.
Aus Shizentai ein Bein zurück in ZK mit:
- Age Uke / Mae Geri hinten absetzen / Gyaku Zuki,
- Soto Uke / umsetzen in KB Empi / Gyaku Zuki,
- Gedan Barai / Mae Geri hinten absetzen / Gyaku Zuki,
Gar nicht so schnell, dafür aber saubere Techniken, Stände und Hüfte.

Dann weiter mit Partner. Im Abstand von circa drei Metern warf P1 einen Tennisball in einer Bogenlampe zu P2. P2 führte jeweils eine der vorherigen Kombinationen aus und musste mit dem Gyaku Zuki den Ball fangen.
Da beim Wurf des Tennisballs eine Kombi mit drei Techniken auszuführen war, wurden viele Bälle nicht gefangen.
Anschließend wurde bei den Dreierkombinationen jeweils die mittlere Kombi weggelassen, also nur Age Uke und Gyaku Zuki, Soto Uke und Gyaku Zuki und Gedan Barai und Gyaku Zuki wurden ausgeführt. Dieses war definitiv einfacher und auf einmal hatte der ausführende Partner genug Zeit, die Bälle zu fangen.
Diesen Unterschied besprach der Trainer dann mit uns und auch, wie wir mit der hinzugewonnen Zeit im Kumite umzugehen haben. Und zwar mit "warten". In bestimmten Situationen sollen wir den Gegner sich sicher fühlen lassen und kommen lassen. Erst im letzten Moment agieren wir mit Abwehr und Konter.

Dieses trainierten wir dann mit wechselnden Partnern mit Jiyu Ippon Kumite. Aus Kamae ging P1 mit Schritt vor Oi Zuki Jodan oder Chudan
vor. P2 wartete und ging aus Shizentai erst im letzten Moment zurück, blockte und konterte. Erst kam die Angriffe recht langsam, dann schneller. So konnte sich der Verteidiger auf die Situation einstellen und ein Gefühl dafür bekommen, was es heißt, auf den richtigen Moment zu "warten".

Zum Abschluss noch etwas Abhärtung mit Partner in Shizentai sich gegenüberstehend:
- Soto Uke / Gedan Barai / Uchi Uke mit Unteram aneinander.

Mittwoch
Nach intensiver Erwärmung und Dehnung begannen wir das Training mit Kihon. Auf Zuruf von Antje liefen wir dazu diverse Kombinationen bahnweise vorwärts oder rückwärts.

Danach weiter mit Kumite:
- Ushiro Geri,
Der passive Partner hielt seine Hände horizontal auf Brust- und Gürtelhöhe und gab somit den Zielbereich vor, der andere Partner trat 20 rechts und 20x links mit Uhiro Geri in diesen Bereich.
Danach die gleiche Anzahl mit der Kombination Ushiro Geri / Uraken, der andere Partner wehrte nur mit Te Nagashi Uke ab.

Kaeshi Ippon Kumite, Jiyu Ippon Kumite:
- Kizami Zuki, Oi Zuki, Gyaku Zuki, Mae Geri, Yoko Geri Kekomi, Mawashi Geri, Ushiro Geri,

Waren die Rollen als Tori und Uke zuvor klar aufgeteilt, ging es zuletzt mit den gleichen Techniken ohne Ansage direkt hin und her:
P1 Kizami Zuki vor, P2 Abwehr, P2 Kizami Zuki vor, P1 Abwehr, P1 Oi Zuki vor, P2 Abwehr,...
Schneller Angriff, Abwehr, schneller Konter und aus dem Block gleich wieder mit Angriff vor.
 
Freitag
Zur Erwärmung starteten wir mit Partnertraining:
1. In Kamae beide gegenüber, dynamisch vor, zurück und zur Seite. Ohne Techniken, aber den Abstand einhalten, push and pull, als wenn man einen Gummiball zwischen sich hätte.
2. Eine Person greift an, die andere Person verteidigt nur, geht aber dabei mehr vor als zurück, drängt Tori also zum Platz suchen.
3. Zuletzt dann Randori, aber sehr langsam. Lockeres hin und her, eben warm werden.
 
Danach kamen wir zu Kata: Tekki Shodan und Kanku Dai:
Zuerst liefen wir Tekki jeder für sich und Marc schaute, wieweit jeder so ist. Dann mit Zählzeiten und wir korrigierten die Passagen, welche verbessert werden sollten. Dann stellten wir uns mit Partner gegenüber, Höhergraduierte auf eine Seite, die anderen auf die andere Seite. Alle begannen zeitgleich, aber die Höhergraduierten liefen die Kata gespiegelt, so dass die darunter Graduierten die Kata optimal abschauen konnten. Danach lief nur eine Reihe die Kata, die Partner schauten zu und besprachen anschließend Verbesserungsmöglichkeiten.
Paul und Lukas zeigten dann, wie die Tekki auf Wettkampfniveau aussehen soll und wir versuchten anschließend, die Kata ebenfalls so kraftvoll und den entsprechenden Geschwindigkeiten zu laufen.
Marc zeigte uns dann Bunkaimöglichkeiten für den Kata-Auftakt und wir trainierten diese danach mit Partner.
 
Als nächstes dann die Kanku Dai. Erst auf Zählzeiten, dann jeder für sich und danach wieder reihenweise, wobei eine Reihe ausführte und die andere Reihe beobachtete und anschließend wieder Verbesserungen ansprachen.
Auch hier wurden uns Bunkaimöglichkeiten für den Auftakt gezeigt und trainiert.
 
Das war einfach eine tolle Trainingswoche. Hohes Niveau bei den Mitstreitern, gut gefordert, aber ohne Probleme dabei. Zusätzliche Liegestütze und Zukis am Makiwara gehören zu meinem täglichen Training, im Dojo und auch zu Hause. Mein Zeh verheilt auch gut, obgleich es ohne Tape noch nicht einwandfrei funktioniert. Es läuft...

Dienstag, 10. Februar 2026

KW 07, Auftakt mit Basistraining

Montag
Montags und donnerstags sind die Erwachsenentraining unabhängig von der Gürtelfarbe und da gestern zwei "Neue" zum Schnuppertraining anwesend waren,setzte Maxi ein Basistraining auf die Tagesordnung. Egal welche Gürtelfarbe man hat oder wieviele Jahre man schon trainiert, Grundlagentraining ist immer wieder wichtig, denn schließlich basiert alles darauf.
Wir fingen mit Kihon an:
- Shizentai mit Choku Zuki,
- Shizentai mit Gedan Barai,
- ZK Gedan Barai / Gyaku Zuki,
- ZK Age Uke / Gyaku Zuki,
- KK Shuto Uke,

Diese Techniken übten wir anschließend auch mit Partner vor der Spiegelwand, wobei eine Person die Übungen ausübte und die andere Person die Kniestellungen kontrollierte und korrigierte.
Für die beiden Gäste blieb es bei Gedan Barai / Gyaku Zuki, denn die sauberen Ausführungen von Zenkutsu Dachi und der beiden Techniken sind schon sehr anspruchsvoll.

Weiter mit Keri, also Tritttechniken:
- Mae Geri,
- Mawashi Geri,
Beide Tritttechniken im Stand, sehr langsam und mit mehrern Zählzeiten: 1 für Knie hochziehen, 2 für Tritttechnik nach vorn, 3 für zurückziehen des Knies und abstellen des Beines.
Aufgrund der sehr langsamen Bewegungen wurde es besonders anstrengend und einen Tritt mit Schwung nach vorn zu bringen ist weitaus leichter als mit der reinen Muskelkraft.
Danach traten wir mit Mae Geri noch gegen die Pratze, jetzt aber kraftvoll und schnell.
Wichtig war, nicht mit dem Oberkörper nach hinten zu gehen als Gewichtsausgleich, sondern mit Gewicht nach vorn, um auch entsprechend Druck auszuüben.

Nach vielen Wiederholungen und weichen Beinen am Ende trainierten wir noch etwas Bunkai.
Zwei Partner standen sich in Shizentai gegenüber und eine Person hielt mit einer Hand über Kreuz das Handgelenk der anderen Person.
Nun gab es zwei Varianten:
- festgehaltene Person ging in ZK mit Gedan Barai zurück,
- festgehaltene Person ging in ZK mit Gedan Barai 90° zur Seite der festgehaltenen Hand,
Durch den Schritt zurück (zur Seite) wird die haltende Person nach vorn (zur Seite) gezogen und kann aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Die gehaltene Hand wird in Hikite gezogen und mit dem anderen Arm wird mittels Gedan Barai die haltende Hand weggeschlagen.

Nach dem Training absolvierte ich, wie mittlerweile jedes Mal, noch ein paar Liegestütze und Gyaku Zukis am Makiwara.

Mittwoch
Zur Erwärmung mit Partner, recht dicht zueinander in Kamae, immer abwechselnd:
- Gyaku Zuki / Te Nagashi Uke, schnelles hin und her,
- Mawashi Geri mit Spann auf Unterschenkel, Kizami Mawashi Geri mit Koshi in Bereich Chudan,
- Mawashi Geri auf Innenseite vom Oberschenkel
Keiner soll verletzt werden, aber schon recht stark, denn es soll auf Training zur Abhärtung sein.

Kihon vor Spiegelwand:
- KK Uchi Uke / Gyaku Zuki,
Knie nicht nach innen fallen lassen, deutliche Hüftbewegung, Spannungen im Oberschenkel passend zum Technikseite,
Handpratzentraining mit Partner:
- KK Uchi Uke / Gyaku Zuki, wobei der Gyaku Zuki zur Handpratze ging,
- ZK Gyaku Zuki, dabei zuerst Vordruck auf Handpratze, auf Zählzeit sehr schnell zurück in Hikite und blitzschnell Zuki vor,

Zwischendurch liefen wir mit wechselnden Partnern Jiyu Ippon Kumite mit folgenden Techniken:
- Kizami Zuki, Oi Zuki, Gyaku Zuki, Mae Geri, Mawashi Geri, Ushiro Geri,
Abwehr und Konter waren von Uke frei wählbar.

Übung zum besseren Vorschnellen wieder vor der Spiegelwand:
Beide Beine gestreckt, weit auseinander. Vorderes Bein wird gebeugt und zieht damit das hintere Bein heran.
Wichtig: nicht den Oberkörper vorbeugen, Kraft soll alleine aus Beugung und Anspannung im Oberschenkel des vorderen Beins kommen!
Mit dieser Übung trainierten wir dann noch zu zweit den überlaufenen Gyaku Zuki:
Beide standen sich in Kamae gegenüber, wobei Tori zuerst mit auseinanderstehenden, gestreckten Beinen stand. Dann plötzlich nach vorn, dabei mit der vorderen Hand die vordere Hand vom Verteidiger wegstoßen und den Gyaku Zuki vorschnellen lassen. Dann die Hand schnell wieder zurückziehen und auf Uke laufen.

Als Kata liefen wir mehrere Male Kanku Sho mit Zählzeiten.

Alle Übungen griffen gut ineinander und waren aufeinander aufgebaut. Hier habe ich den Ablauf etwas einfacher dargestellt, da es sonst noch unverständlicher geworden wäre...
 
Freitag
Wir begannen mit ein paar Laufübungen, dann ging es auch schon gleich weiter mit Partner, beide immer abwechselnd:
- Gyaku Zuki / Te Nagashi Uke Bereich Jodan,
- Mawashi Geri links / rechts auf obere seitliche Rippen,
- Soto Uke / Gedan Barai / Uchi Uke mit Unterarm gegeneinander,
- Mawashi Geri links / rechts gegen Innenseite Oberschenkel,
- Kizami Mawashi Geri / Mawashi Geri auf vorderes Bein / Kizami Mawashi Geri auf hinteres Bein,
- Kage Zuki (Hakenfauststoß) / Soto Uke,
 
Im Stand vor Spiegelwand mit Selbstkontrolle:
- KK Uchi Uke / Gyaku Zuki,
Dann mit Partner und Handpratze:
- KK Uchi Uke / Gyaku Zuki,
- Gyaku-seitig mit Vordruck, dann schnell Hikite und Vorstoß,
 
In der zweiten Trainingshälfte ging es weiter mit der Kata Gankaku, welche wir erst einmal komplett liefen und uns dann passgenweise erarbeiteten. Marc zeigte uns dann an zwei - drei Kombinationen Bunkaimöglichkeiten für die Anwendungen auf der Straße, welche wir mit Partnern trainierten.
 

Donnerstag, 5. Februar 2026

KW 06, Ferientraining

Mittwoch
Erwärmung und Dehnung, danach begann Antjes Konditionstraining:
1.
An zwei gegenüberliegenden Außenlinien des Wettkampfbereiches wurden je 3 LED-Scheiben platziert, mittig des Platzes ein Kegel.
Vom Kegel wurde zu einer zufällig aufleuchtenden Scheibe gelaufen durch auftippen das Licht gelöscht und über den Kegel zum nächsten aufleuchtenden LED-Scheibe => 2 Minute
2.
Wie zuvor, aber zwischen Kegel und LED-Scheibe eine Karatetechnik ausführen => 2 Minuten
3. Wie zuvor mit Karatetechnik => 1 Minute
4. 2 Personen gegeneinander, jeder auf einer Seite zwischen 3 LED-Scheiben hin und her => 1 Minute
5. 2 Personen miteinander, so viele LED-Scheiben ausschalten wie möglich => 1 Minute 

Das Kumitetraining übernahm Marc und somit war wieder Strassenanwendung im Mittelpunkt.
In Kamae vor der Spiegelwand:
- ZK Tate Nukite / Gyaku Zuki,
- Gyaku Jodan Ausholbewegung / Age Uke / Gyaku Zuki,
 
Mit Partner:
Tori:
- YA Kizami Zuki,
Uke: 
- Gyaku Te Nagashi Uke / übernehmen mit Age Uke / Konter,
 
Tori:
- YA Kizami Zuki,
Uke: 
- Gyaku Te Nagashi Uke / übernehmen mit Uchi Uke hinter dem Ellenbogen des Angreifers / Konter,
 
Tori:
- YA Kizami Zuki,
Uke: 
- Te Nagashi Uke / übernehmen mit Gyaku Uchi Uke / mit blockendem Arm im Kreisbogen über den geblockten Arm in Kreisbewegung nach unten, mit der Bewegung nach innen den gegnerischen Arm einklemmen und mit Hikite fixieren und heranziehen / Konter,
 
Donnerstag
Da ich es Freitag nicht zum Training schaffe, habe ich mich noch für das Donnerstagstraining entschieden. Immer wieder schön, diese Möglichkeiten zu haben. An diesem Tag ging es hauptsächlich um Kondition und Reaktionsschnelligkeit.
 
Zur Erwärmung wurden ersteinmal 5 Runden Zweifelderball gespielt.
Im Anschluss holte Antje ihre LED-Scheiben für das Konditionstraining wieder hervor und es wurden die gleichen Varianten wie am Vortag durchlaufen.

Danach war Kihon dran:
Aus Shizentai, linker Arm vorgestreckt:
- Ichi: ZK Oi Zuki Schritt vor,
- Ni: ZK Oi Zuki Schritt zurück,
- San: ZK Gyaku Zuki nach rechts,
- Shi: ZK Gyaku Zuki nach links,
Die Zahlen wurden nach Zufallsprinzip gerufen, wir mussten schnell umsetzen. Wer einen Fehler machte, musste sich setzen, nach ein paar Runden auch, wer einen Fehler machte oder letzter war.
 
Zuletzt stand man sich paarweise mit 2m Abstand zueinander auf, mittig wird ein Block gelegt. Auf Zuruf musste man vorschnellen und nach dem Block greifen, wer von beiden verlor, musste einen Hockstrecksprung machen. 

Dienstag, 27. Januar 2026

KW 05, Montag mit Kraft und Kata

Montag
Thommy fragte gleich zu Beginn, ob wir für das Training irgendwelche Wünsche hätten, auf welche er näher eingehen soll. Spontan wurden Krafttraining und Kata genannt und somit waren die Schwerpunkte des Trainings festgelegt.
Wir begannen mit Kraft und einem kleinen Circletraining, bestehend aus Liegestützen auf Sandpapier und Holzklötzen, Situps mit Medizinballzuwurf und Ausfallschritt mit Langhantel. Mehrere Runden a 45 Sekunden, kurze Pausen.
8 Stellungen im Kreuz-Schema:
Aus Heiko Dachi 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts,
- ZK Gedan Barai / ZK Gyaku Zuki,
- ZK Age Uke / ZK Shuto Uchi,
- KK Shuto Uke / KK Gyaku Zuki,
Linksherum und rechtsherum, nicht auf Schnelligkeit, sondern eher auf kraftvolle, richtungsorientierte Bewegungen mit deutlichem Hüfteinsatz.

Danach Korrekturen vor der Spiegelwand:
Eine Person im Stand, die andere Person korrigierte Knie und Hüfte:
- ZK Gedan Barai / ZK Gyaku Zuki,
- KK Shuto Uke / KK Gyaku Zuki,

Zuletzt war Kata dran:
- Heian 1 - 5, Tekki Shodan und Jion,
Zuerst liefen wir alle Katas nacheinander mit Zählzeiten, anschließend wurde die Jion in kürzere und längere Passagen aufgeteilt und Stück für Stück erarbeitet.

Da die Liegestütze schon Teil des Trainings waren, absolvierte ich im Anschluß nur noch ein paar Gyaku Zuki am Makiwara.

Mittwoch
Der Muskelkater als Nachwirkung von Montag war recht heftig, also ging es mit Ibuprofen zum Training. Mit 13 Leuten beim Braun-/Schwarztraining war das Dojo gut gefüllt.
Wir starteten mit Kihon:
1.
Aus ZK vorderen Fuß heranziehen, mit anderen Fuß vor mit Soto Uke, wieder vorderen Fuß zurück, anderen Fuß vor mit Soto Uke.
2.
Aus ZK hinteren Fuß heranziehen, mit anderen Fuß zurück mit Uchi Uke, wieder hinteren Fuß vor, anderen Fuß zurück mit Soto Uke.
Nun als Kombi:
1. und 2. hintereinander, anschließend mit vorderen Fuß 90° zur Seite mit Gyaku Zuki, 180° zur anderen Seite mit Gyaku Zuki

Dann weiter mit Partnertraining, beide in Kamae:
- P1 Schritt vor Mae Geri trifft, P2 passiv mit Schritt zurück,
- wie zuvor, P1 tritt stärker, aber P2 mit Handpratze vor Gürtel,
- Ushiro Geri,
- wie zuvor, P1 tritt stärker, aber P2 mit Handpratze vor Gürtel,
Dazwischen immer wieder bahnweise P1 vor mit Technikkombinationen, P2 zurück mit Abwehrtechniken. P1 stoppte zwischendurch und P2 konterte, dann P1 weiter vor.

Vor der Spiegelwand P1 im Stand in Kokutsu Dachi, P2 mit Gummiband schräg dahinter:
- Uchi Uke (Gummiband) / Gyaku Zuki,
- Shuto Uke / Gyaku Zuki (Gummiband),
P2 kontrollierte die Ausführung, also Brust raus beim Uke, öffnen und schließen der Hüfte und dessen Rotation.

Kata:
Andi nannte spontan eine Heian Kata und wir mussten blitzschnell die Anfangssequenz laufen, dabei war besonders auf öffnen und schließen der Arme und Leisten und Hüfte zu achten.
Zum Ende liefen wir mehrmals noch die Tekki Sandan und so langsam funktioniert sie auch.

Donnerstag
Alle guten Dinge sind sind ja bekanntlich drei und weil ich am Freitag zeitlich nicht zum Training kann, bin ich heute gegangen. Da Antje als Trainerin und auch einige Teilnehmer heute krankheitsbedingt ausfielen, waren wir lediglich zu dritt und absolvierten unser eigenes Training.
Zur Erwärmung einen kleinen Kraftkreis aufgebaut, besteehend aus Sandpapierplatten und Holzklötzen für Liegestütze, Medizinball für Situps und eine Langhantelstange für Ausfallschritte.
Danach liefen wir gemeinsam die Heian-Katas. Jede drei Mal, langsam, mittel und schnell.
Noch ein paar Zukis am Makiwara und mit einem guten Gefühl nach Hause, die Trainingsmöglichkeit genutzt zu haben.

Dienstag, 20. Januar 2026

KW 04, Auftakt mit Wettkampftraining

Montag
Beim gestrigen Training haben wir Kizami-Angriffe und deren Konter für Wettkampf trainiert.
Dazu zeigte uns Maxi mehrere Varianten, einerseits wie der Angreifer besser agiert um zu treffen, andererseits wie der Verteidiger seinen Konter besser einbringen kann.
1.
- P1 herantasten, bei circa 1m Abstand langer YA Kizami Zuki, P2 YA zurück,
Tori bleibt tief und fällt mit Kizami Zuki sogar noch etwas tiefer aufgrund der Schwerkraft. Keinesfalls hochkommen, da somit unnötig Kraft verbraucht wird.
2.
- wie zuvor, P2 wehrt YA zurück mit Te Nagashi Uke ab und kontert mit YA vor und Gyaku Zuki,
Uke geht nur kurzen YA zurück, da sonst die Distanz zu groß wird, um mit YA Gyaku Zuki zu kontern. Dafür geht Uke aber tief runter, um unterhalb des Kizami Zuki zu agieren.
3.
- P1 herantasten, bei 1m Abstand langer YA Kizami Zuki, P2 geht mit YA und Gyaku Zuki in dem Moment vor, wenn P1 zum Kizami ansetzt, P2 versucht schneller als P1 zu treffen,
Verteidiger soll den Angriff kommen sehen und schneller sein als der Angreifer.
4.
- Pushen,
Der Angreifer täuscht einen Kizami mit YA nur an, um von Uke eine Reaktion zu bekommen. Das Antäuschen muss aber schnell und kraftvoll geschehen, um die damit geforderte Reaktion vom Verteidiger zu bekommen. Nach der Reaktion vom Verteidiger kommt der eigentliche YA Kizami-Angriff.
Diesen kann man noch verstärken, indem man sofort einen YA Gyaku Zuki folgen lässt und somit den Gegner überläuft.

Zuletzt noch etwas Abhärtung:
1.
- Liegestützposition auf Seiken (Faustknöchel von Zeige- und Mittelfinger) mit gestreckten Armen,
- wie zuvor, immer abwechselnd eine Faust noch oben ziehen, so dass man nur auf einer Faust steht,
- Liegestütze auf Seiken,
2.
Zu zweit gegenüberstehend, Abstand etwas über Unterarmlänge:
- beide wechseln mit rechts, links, rechts,...: Soto Uke, Gedan Barai, Uchi Uke,
Jeweils mit den Unterarmen aneinander.
3.
- Abwechselnd mit 2 Fauststößen oder Schlägen zum Partner im Chudanbereich,

Da ich etwas früher im Dojo war, konnte ich vor- und hinterher noch am Makiwara trainieren.
 
Mittwoch
Andi übergab die Leitung des heutige Trainings an Jonny mit den Worten: "Bitte schönes japanisches JKA-Karate!" Was das heißen sollte, wussten wir schon: Viele schnelle und kraftvolle Techniken, kurze Ansagen, umsetzen.
 
Bahnweise Kihon: 
- vor Kizami Zuki,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- Kizami Mae Geri / Mae Geri,
Kizami Mae Geri / seitlich von unten hoch Mae Geri,
Kizami Mae Geri / Ura Mae Geri,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki, vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki, vor Age Uke / Gyaku Zuki,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki, vor Soto Uke / Gyaku Zuki,
- vor ZK Kizami Zuki, umsetzen KB Yoko Empi / Uraken, umsetzen ZK Gyaku Zuki,
- vor ZK Kizami Zuki, umsetzen KB Yoko Empi / Uraken, vor ZK Oi Zuki,
- vor ZK Kizami Zuki / mit vorgegangenem Bein zur Seite Gedan Barai / Gyaku Zuki,
- re. vor ZK Kizami Zuki / re. zur Seite li. Gedan Barai / Gyaku Zuki, li. vor Kizami Zuki / li. zur Seite re. Gedan Barai / Gyaku Zuki,
- in Kamae den vorderen Fuß schnell vor- und zurücksetzen,

Kumite:
Pratze: P1 hält Handpratze seitlich auf Jodanhöhe. P2 steht seitlich vor und schwingt die Arme seitlich hin und her, um dann schnell die Rotationsbewegung nutzend mit Gyaku Zuki nach vorn schnellen.
Nun waren wir locker genug und kamen beim Hauptthema an, auf welches wir die ganze hingearbeitet hatten: überlaufener Gyaku Zuki:
Aus lockerer dynamischer Bewegung plötzlich mit enger Armführung den Zuki vorschnellen lassen, nur leicht verzögert den vorderen Fuß dazu vorstellen, um schon mal Distanz zu verkürzen und dann mit Schritt nachsetzen in den Gegner rein.

Abschluss:
- in Shizentai 120 Zukis,
- in ZK 120x Kizami Mae Geri / Mae Geri,
 
Dorian war auch beim Training dabei und so konnten wir nach dem Training noch etwas quatschen. Freue mich, wenn wir uns immer mal wieder treffen.
 
Freitag
Das Freitagstraining ist fast immer Kata-lastiger und dieses Mal war die Kanku Sho dran. Wir liefen sie mehrmals mit und ohne Zählzeiten, zwischendurch besprachen wir einzelne Passagen und übten diese nochmals etwas intensiver.
Neben der Kata Kanku Sho war auch Kumite dran:
- Erst mehrere Runden Randori,
- Ziehen: P1 mit YA zurück, P2 folgt nach, P1 lenkt mit Gyaku Kizami Zuki ab und greift mit Mae Geri und Mawashi Geri an, P2 geht lediglich mit einem Schritt zurück,
- Pushen: Der Angreifer täuscht einen Kizami mit YA schnell und kraftvoll an, um von Uke eine Reaktion zu bekommen. Nach dem Zusammenzucken vom Verteidiger, wenn dieser glaubt dass es das schon war, kommt der eigentliche YA Kizami-Angriff, gefolgt von Gyaku Zuki.
 
Nach dem Training ging es erst wieder ans Makiwara und zuletzt ein paar Liegestütze. Wie fast immer blieben wir dann noch etwas im Dojo, um Techniken nochmal durchzugehen oder Trainiertes zu besprechen. Dieses Mal zogen sich die Gespräche und so blieben wir am Ende zu dritt noch fast bis 2 Stunden nach Trainingsschluss.
Wieder ein sehr schöner Wochenausklang!

Dienstag, 13. Januar 2026

KW 03, Nach dem Training ans Makiwara

Montag
Zum Trainingsauftakt wurden hintereinander Runden gelaufen und von hinten angefangen im Slalom nach vorn zu kommen.
Danach haben wir einen Kraftkreis aufgebaut:
- Schlusssprung auf Bank und wieder runter,
- Bauchseitig auf Stepboard, Arme und Beine nach oben wippen,
- Ausfallschritt mit Langhantelstange/Kettleball,
- Liegestütze auf Sandpapierbrett/Holzklotz,
- Situps, dabei Medizinball gegenseitig zuwerfen,

Anschließend noch Erwärmung und Dehnung im Stand, weiter mit Sanbon Zuki (2x Jodan, Chudan; Jodan, 2x Chudan).

Danach liefen wir Kata:
- Heian 1 - 5,
- Tekki Shodan,
- Jion,
Zuletzt dann gruppenweise die nächsten Prüfungskatas, wobei wir uns gegenseitig kontrollieren und Tipps gaben, in meinem Fall mit der Kanku Dai.
Das neue Makiwara im Dojo musste im Anschluss gleich getestet werden.


Mittwoch
Im Mittelpunkt des Braun-/Schwarzgurttrainings standen Mae Geri und die Abwehr mit Gedan Barai.
Pauschal kann man sagen, dass ein Bein dreimal so schwer ist wie ein Arm. Hat man dann noch einen kräftigeren Gegner vor sich, hat der Verteidiger ordentlich zu tun, seinen Block einzusetzen. Für die Abwehr eines Mae Geri ist also ein starker Gedan Barai notwendig und die Gefahr, dass einer der dünneren Armknochen nachgibt, ist immer gegeben.
Dazu versuchten wir ein Gefühl für diese Techniken zu bekommen:
Partnerweise standen sich zwei Personen in Kamae gegenüber, Tori mit Schienbeinschützern trat immer Mae Geri im Stand und setzte wieder hinten ab. Uke wehrte spät mit Yori Ashi und Gedan Barai ab.
Bei dieser Übung war ein starker Block möglich, ohne dass sich beide Personen verletzen konnten, sofern man es nicht übertrieb.

Weiter mit Jiyu-Ippon-Kumite, aber ohne Schienbeinschützer:
Tori geht mit Yori Ashi zurück, Uke folgt nach, um Abstand kurz zu halten. Tori geht mit Mae Geri vor, Uke wehrt mit Gedan Barai ab und geht dabei mit YA seitlich raus (Tai Sabaki).
Das war die Kernkombination, anschließend folgten noch ein paar Abwandlungen:
- Ähnlich wie zuvor, nach dem Mae Geri folgt vom Angreifer noch ein Mawashi Geri, Uke ging dabei einen Schritt zurück und wehrte mit Nagashi Uke ab.
- Beide in Bewegung, Tori bewegte sich dabei rückwärts und "zog" Uke mit. Finte von Tori mit stark nach vorn gehenden Gyaku Kizami Zuki, direkt gefolgt von Mae Geri und Mawashi Geri. Aufgrund der Finte von Tori ist Uke abgelenkt und hat anschließend zu tun, um die folgenden beiden Tritte abwehren zu können.

Nach dem Training dann wieder ans Makiwara, einfach nutzen, wenn man schon diese Möglichkeiten hat.
 
Freitag
Tekki Sandan war am Freitag dran, eine Kata in welche ich definitiv noch Arbeit stecken muss, denn diese kann ich noch nicht wirklich.
Zuerst liefen wir die Kata sehr langsam und bauten sie langsam auf und wurden dann nach und nach etwas schneller, bis die Kata am Ende selbständig gelaufen wurde. Also mehr oder weniger...
Dazwischen war Partnertraining dran:
1. Zuerst gingen wir die Techniken von Mittwoch nochmal durch:
Beide in Kamae gegenüber, P1 geht mit YA zurück, P2 folgt und geht mit YA vor. P1 macht nun einen Kizami Zuki in Richtung P2 und geht mit Mae Geri vor, P2 geht mit Schritt zurück.
Als Erweiterung folgt nach dem Mae Geri noch ein Mawashi Geri und der zurückgehende Partner macht dazu noch einen weiteren Schritt zurück und wehrt jeweils mit Nagashi Uke ab.
2. Pratzentraining: Ura Zuki aus Kamae, ohne Ausholbewegung, sondern direkt vor aus der Stellung heraus.
3. Randori. Dabei wurde ich dahingehend korrigiert, nicht so häufig Shuto Uchi und Haito Uchi einzusetzen, da diese im Freikampf selten als Punkte gewertet werden. Stattdessen eher Zukis und Empis einsetzen, mehr in den Gegner reingehen und den Gegner zu Fall bringen.
 
Nach dem Training dann noch ein paar Liegestütze und wieder ans Makiwara, bevor es ins Wochenende ging.