Mit höherem Kyu-Grad gehört auch das Selbststudium zum Training. Gerade als Fortgeschrittene sollten wir wissen, wie welche Stände aussehen, wie Techniken funktionieren, was uns von den Trainern immer und immer wieder mitgegeben wird. Dass man nicht immer alles richtig umsetzt, liegt nicht unbedingt am "nicht wollen", sondern viel mehr daran, dass man eigentlich glaubt, es richtig umzusetzen. Man sieht sich selbst ja selten beim Training.
Nach der gestrigen Erwärmung liefen wir zuerst gemeinsam die Heian-Katas. Anschließend sollte dann jeder seine nächste Prüfungskata laufen und Maxi gab uns den Auftrag, diese Kata im Kopf in sieben Abschnitte zu teilen. Danach verteilte Maxi sieben Pylonen im Dojo und markierte damit verschiedene Trainingsbereiche.
Nun begab sich jeder zu einem Bereich und lief den ersten Teil seiner Kata. Nach fünf Minuten wechselten wir im Uhrzeigersinn und der nächste Abschnitt war dran. Als hauptsächliches Hilfsmittel halfen uns dabei die großen Spiegelwände, in welchen wir uns selbst beobachten und uns dann korrigieren sollten. Zusätzlich ging Maxi durch die Reihen und verbesserte hier und dort, aber unser wichtigstes Hilfsmittel waren die Spiegel. Wir hatten also für jeden Teil unserer Kata fünf Minuten Zeit, diesen selbständig zu wiederholen und zu verbessern.
Am Ende zeigte dann jeder seine Kata einzeln vor den prüfenden Blicken der anderen.
Mittwoch
Am kommenden Samstag richtet der Tonbo-Dojo den diesjährigen Dojo-Leiter-Tag des DJKB aus und so trafen wir Helfer uns gestern hauptsächlich zur Planung dieses Events.
Im Anschluß wurde dann noch individuell trainiert. Für mich standen damit ein paar Dehnungs- und Kraftübungen auf dem Plan sowie Makiwara und die Kata Empi vor der Spiegelwand.
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