Ein aus Karate-Sicht für mich sehr spannendes Jahr geht langsam zu Ende. Gefühlt mal wieder viel zu schnell, aber das sagen wir doch alle über jedes Jahr, oder?
Die Anzahl der von mir besuchten Lehrgänge war in diesem Jahr recht überschaubar, dafür aber sehr intensiv und lehrreich: im Februar Wintercamp des JKA-Berlin mit Dirk und Pierre Leiding, im Juni beim Fujinaga-Dojo mit Shimizu Sensei und im September zu Gast beim Keiko Dojo zum Lehrgang mit Andre Bertel.
Es geht mir ja auch nicht darum, so viele Lehrgänge wie möglich zu besuchen, dafür sind der zeitliche Aufwand und oftmals auch die Kosten zu hoch. Eher sollen Lehrgänge eine Bereicherung sein, mein wöchentliche Training unterstützen und die Sicht etwas erweitern und dieses Jahr passten diese Lehrgänge für mich sehr gut.
Der für mich wichtigste Punkt in diesem Jahr aber war mein Vereinswechsel zum Tonbo Dojo nach Berlin-Johannisthal. Nachdem im Sommer bekanntgegeben wurde, dass die Karateabteilung des PSV Olympia in seiner jetzigen Konstellation aufgelöst wird, viel die Entscheidung anfangs nicht so leicht, welchen Weg ich nun gehe.
Gern wäre ich, statt bisher freitags, komplett zu Dorian und den Rotfüchsen nach Grünau gewechselt, da ich ihn und sein Training sehr schätze. Leider fallen die recht frühen Trainingszeiten an den anderen Tagen teilweise in meine Arbeitszeiten und ein gesichertes mehrmaliges Training pro Woche einfach nicht möglich.
Dorian selbst empfahl mir zu dieser Zeit den Tonbo Dojo, bei welchem er selbst hin und wieder mittrainiert. Inzwischen bin ich nun seit vier Monaten dabei und kann sagen, ich bin richtig gut angekommen. Zeitlich könnte ich an fünf Tagen in der Woche trainieren, das Trainerteam ist super, die Mitstreiter haben mich toll aufgenommen und das Training selbst ist einfach top. Hohes Niveau, schnell und kraftvoll. Die Einstellung ist so, dass nach Trainingsschluss kaum jemand sofort in den Umkleideraum geht, sondern Techniken nochmal durchgegangen werden, offene Fragen besprochen werden und man geht auseinander, wenn jeder sein Häkchen an das Training setzen kann.
Allen Lesern wünsche ich jetzt erst einmal schöne Weihnachtsfeiertage, kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund. Im Januar geht es dann weiter, vorausgesetzt mein gebrochener Zeh lässt das Training wieder zu.
Ossu!
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