Dienstag, 27. Januar 2026

KW 05, Montag mit Kraft und Kata

Montag
Thommy fragte gleich zu Beginn, ob wir für das Training irgendwelche Wünsche hätten, auf welche er näher eingehen soll. Spontan wurden Krafttraining und Kata genannt und somit waren die Schwerpunkte des Trainings festgelegt.
Wir begannen mit Kraft und einem kleinen Circletraining, bestehend aus Liegestützen auf Sandpapier und Holzklötzen, Situps mit Medizinballzuwurf und Ausfallschritt mit Langhantel. Mehrere Runden a 45 Sekunden, kurze Pausen.
8 Stellungen im Kreuz-Schema:
Aus Heiko Dachi 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts,
- ZK Gedan Barai / ZK Gyaku Zuki,
- ZK Age Uke / ZK Shuto Uchi,
- KK Shuto Uke / KK Gyaku Zuki,
Linksherum und rechtsherum, nicht auf Schnelligkeit, sondern eher auf kraftvolle, richtungsorientierte Bewegungen mit deutlichem Hüfteinsatz.

Danach Korrekturen vor der Spiegelwand:
Eine Person im Stand, die andere Person korrigierte Knie und Hüfte:
- ZK Gedan Barai / ZK Gyaku Zuki,
- KK Shuto Uke / KK Gyaku Zuki,

Zuletzt war Kata dran:
- Heian 1 - 5, Tekki Shodan und Jion,
Zuerst liefen wir alle Katas nacheinander mit Zählzeiten, anschließend wurde die Jion in kürzere und längere Passagen aufgeteilt und Stück für Stück erarbeitet.

Da die Liegestütze schon Teil des Trainings waren, absolvierte ich im Anschluß nur noch ein paar Gyaku Zuki am Makiwara.

Mittwoch
Der Muskelkater als Nachwirkung von Montag war recht heftig, also ging es mit Ibuprofen zum Training. Mit 13 Leuten beim Braun-/Schwarztraining war das Dojo gut gefüllt.
Wir starteten mit Kihon:
1.
Aus ZK vorderen Fuß heranziehen, mit anderen Fuß vor mit Soto Uke, wieder vorderen Fuß zurück, anderen Fuß vor mit Soto Uke.
2.
Aus ZK hinteren Fuß heranziehen, mit anderen Fuß zurück mit Uchi Uke, wieder hinteren Fuß vor, anderen Fuß zurück mit Soto Uke.
Nun als Kombi:
1. und 2. hintereinander, anschließend mit vorderen Fuß 90° zur Seite mit Gyaku Zuki, 180° zur anderen Seite mit Gyaku Zuki

Dann weiter mit Partnertraining, beide in Kamae:
- P1 Schritt vor Mae Geri trifft, P2 passiv mit Schritt zurück,
- wie zuvor, P1 tritt stärker, aber P2 mit Handpratze vor Gürtel,
- Ushiro Geri,
- wie zuvor, P1 tritt stärker, aber P2 mit Handpratze vor Gürtel,
Dazwischen immer wieder bahnweise P1 vor mit Technikkombinationen, P2 zurück mit Abwehrtechniken. P1 stoppte zwischendurch und P2 konterte, dann P1 weiter vor.

Vor der Spiegelwand P1 im Stand in Kokutsu Dachi, P2 mit Gummiband schräg dahinter:
- Uchi Uke (Gummiband) / Gyaku Zuki,
- Shuto Uke / Gyaku Zuki (Gummiband),
P2 kontrollierte die Ausführung, also Brust raus beim Uke, öffnen und schließen der Hüfte und dessen Rotation.

Kata:
Andi nannte spontan eine Heian Kata und wir mussten blitzschnell die Anfangssequenz laufen, dabei war besonders auf öffnen und schließen der Arme und Leisten und Hüfte zu achten.
Zum Ende liefen wir mehrmals noch die Tekki Sandan und so langsam funktioniert sie auch.

Donnerstag
Alle guten Dinge sind sind ja bekanntlich drei und weil ich am Freitag zeitlich nicht zum Training kann, bin ich heute gegangen. Da Antje als Trainerin und auch einige Teilnehmer heute krankheitsbedingt ausfielen, waren wir lediglich zu dritt und absolvierten unser eigenes Training.
Zur Erwärmung einen kleinen Kraftkreis aufgebaut, besteehend aus Sandpapierplatten und Holzklötzen für Liegestütze, Medizinball für Situps und eine Langhantelstange für Ausfallschritte.
Danach liefen wir gemeinsam die Heian-Katas. Jede drei Mal, langsam, mittel und schnell.
Noch ein paar Zukis am Makiwara und mit einem guten Gefühl nach Hause, die Trainingsmöglichkeit genutzt zu haben.

Dienstag, 20. Januar 2026

KW 04, Auftakt mit Wettkampftraining

Montag
Beim gestrigen Training haben wir Kizami-Angriffe und deren Konter für Wettkampf trainiert.
Dazu zeigte uns Maxi mehrere Varianten, einerseits wie der Angreifer besser agiert um zu treffen, andererseits wie der Verteidiger seinen Konter besser einbringen kann.
1.
- P1 herantasten, bei circa 1m Abstand langer YA Kizami Zuki, P2 YA zurück,
Tori bleibt tief und fällt mit Kizami Zuki sogar noch etwas tiefer aufgrund der Schwerkraft. Keinesfalls hochkommen, da somit unnötig Kraft verbraucht wird.
2.
- wie zuvor, P2 wehrt YA zurück mit Te Nagashi Uke ab und kontert mit YA vor und Gyaku Zuki,
Uke geht nur kurzen YA zurück, da sonst die Distanz zu groß wird, um mit YA Gyaku Zuki zu kontern. Dafür geht Uke aber tief runter, um unterhalb des Kizami Zuki zu agieren.
3.
- P1 herantasten, bei 1m Abstand langer YA Kizami Zuki, P2 geht mit YA und Gyaku Zuki in dem Moment vor, wenn P1 zum Kizami ansetzt, P2 versucht schneller als P1 zu treffen,
Verteidiger soll den Angriff kommen sehen und schneller sein als der Angreifer.
4.
- Pushen,
Der Angreifer täuscht einen Kizami mit YA nur an, um von Uke eine Reaktion zu bekommen. Das Antäuschen muss aber schnell und kraftvoll geschehen, um die damit geforderte Reaktion vom Verteidiger zu bekommen. Nach der Reaktion vom Verteidiger kommt der eigentliche YA Kizami-Angriff.
Diesen kann man noch verstärken, indem man sofort einen YA Gyaku Zuki folgen lässt und somit den Gegner überläuft.

Zuletzt noch etwas Abhärtung:
1.
- Liegestützposition auf Seiken (Faustknöchel von Zeige- und Mittelfinger) mit gestreckten Armen,
- wie zuvor, immer abwechselnd eine Faust noch oben ziehen, so dass man nur auf einer Faust steht,
- Liegestütze auf Seiken,
2.
Zu zweit gegenüberstehend, Abstand etwas über Unterarmlänge:
- beide wechseln mit rechts, links, rechts,...: Soto Uke, Gedan Barai, Uchi Uke,
Jeweils mit den Unterarmen aneinander.
3.
- Abwechselnd mit 2 Fauststößen oder Schlägen zum Partner im Chudanbereich,

Da ich etwas früher im Dojo war, konnte ich vor- und hinterher noch am Makiwara trainieren.
 
Mittwoch
Andi übergab die Leitung des heutige Trainings an Jonny mit den Worten: "Bitte schönes japanisches JKA-Karate!" Was das heißen sollte, wussten wir schon: Viele schnelle und kraftvolle Techniken, kurze Ansagen, umsetzen.
 
Bahnweise Kihon: 
- vor Kizami Zuki,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- Kizami Mae Geri / Mae Geri,
Kizami Mae Geri / seitlich von unten hoch Mae Geri,
Kizami Mae Geri / Ura Mae Geri,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki, vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki, vor Age Uke / Gyaku Zuki,
- vor Kizami Zuki / Gyaku Zuki, vor Soto Uke / Gyaku Zuki,
- vor ZK Kizami Zuki, umsetzen KB Yoko Empi / Uraken, umsetzen ZK Gyaku Zuki,
- vor ZK Kizami Zuki, umsetzen KB Yoko Empi / Uraken, vor ZK Oi Zuki,
- vor ZK Kizami Zuki / mit vorgegangenem Bein zur Seite Gedan Barai / Gyaku Zuki,
- re. vor ZK Kizami Zuki / re. zur Seite li. Gedan Barai / Gyaku Zuki, li. vor Kizami Zuki / li. zur Seite re. Gedan Barai / Gyaku Zuki,
- in Kamae den vorderen Fuß schnell vor- und zurücksetzen,

Kumite:
Pratze: P1 hält Handpratze seitlich auf Jodanhöhe. P2 steht seitlich vor und schwingt die Arme seitlich hin und her, um dann schnell die Rotationsbewegung nutzend mit Gyaku Zuki nach vorn schnellen.
Nun waren wir locker genug und kamen beim Hauptthema an, auf welches wir die ganze hingearbeitet hatten: überlaufener Gyaku Zuki:
Aus lockerer dynamischer Bewegung plötzlich mit enger Armführung den Zuki vorschnellen lassen, nur leicht verzögert den vorderen Fuß dazu vorstellen, um schon mal Distanz zu verkürzen und dann mit Schritt nachsetzen in den Gegner rein.

Abschluss:
- in Shizentai 120 Zukis,
- in ZK 120x Kizami Mae Geri / Mae Geri,
 
Dorian war auch beim Training dabei und so konnten wir nach dem Training noch etwas quatschen. Freue mich, wenn wir uns immer mal wieder treffen.
 
Freitag
Das Freitagstraining ist fast immer Kata-lastiger und dieses Mal war die Kanku Sho dran. Wir liefen sie mehrmals mit und ohne Zählzeiten, zwischendurch besprachen wir einzelne Passagen und übten diese nochmals etwas intensiver.
Neben der Kata Kanku Sho war auch Kumite dran:
- Erst mehrere Runden Randori,
- Ziehen: P1 mit YA zurück, P2 folgt nach, P1 lenkt mit Gyaku Kizami Zuki ab und greift mit Mae Geri und Mawashi Geri an, P2 geht lediglich mit einem Schritt zurück,
- Pushen: Der Angreifer täuscht einen Kizami mit YA schnell und kraftvoll an, um von Uke eine Reaktion zu bekommen. Nach dem Zusammenzucken vom Verteidiger, wenn dieser glaubt dass es das schon war, kommt der eigentliche YA Kizami-Angriff, gefolgt von Gyaku Zuki.
 
Nach dem Training ging es erst wieder ans Makiwara und zuletzt ein paar Liegestütze. Wie fast immer blieben wir dann noch etwas im Dojo, um Techniken nochmal durchzugehen oder Trainiertes zu besprechen. Dieses Mal zogen sich die Gespräche und so blieben wir am Ende zu dritt noch fast bis 2 Stunden nach Trainingsschluss.
Wieder ein sehr schöner Wochenausklang!

Dienstag, 13. Januar 2026

KW 03, Nach dem Training ans Makiwara

Montag
Zum Trainingsauftakt wurden hintereinander Runden gelaufen und von hinten angefangen im Slalom nach vorn zu kommen.
Danach haben wir einen Kraftkreis aufgebaut:
- Schlusssprung auf Bank und wieder runter,
- Bauchseitig auf Stepboard, Arme und Beine nach oben wippen,
- Ausfallschritt mit Langhantelstange/Kettleball,
- Liegestütze auf Sandpapierbrett/Holzklotz,
- Situps, dabei Medizinball gegenseitig zuwerfen,

Anschließend noch Erwärmung und Dehnung im Stand, weiter mit Sanbon Zuki (2x Jodan, Chudan; Jodan, 2x Chudan).

Danach liefen wir Kata:
- Heian 1 - 5,
- Tekki Shodan,
- Jion,
Zuletzt dann gruppenweise die nächsten Prüfungskatas, wobei wir uns gegenseitig kontrollieren und Tipps gaben, in meinem Fall mit der Kanku Dai.
Das neue Makiwara im Dojo musste im Anschluss gleich getestet werden.


Mittwoch
Im Mittelpunkt des Braun-/Schwarzgurttrainings standen Mae Geri und die Abwehr mit Gedan Barai.
Pauschal kann man sagen, dass ein Bein dreimal so schwer ist wie ein Arm. Hat man dann noch einen kräftigeren Gegner vor sich, hat der Verteidiger ordentlich zu tun, seinen Block einzusetzen. Für die Abwehr eines Mae Geri ist also ein starker Gedan Barai notwendig und die Gefahr, dass einer der dünneren Armknochen nachgibt, ist immer gegeben.
Dazu versuchten wir ein Gefühl für diese Techniken zu bekommen:
Partnerweise standen sich zwei Personen in Kamae gegenüber, Tori mit Schienbeinschützern trat immer Mae Geri im Stand und setzte wieder hinten ab. Uke wehrte spät mit Yori Ashi und Gedan Barai ab.
Bei dieser Übung war ein starker Block möglich, ohne dass sich beide Personen verletzen konnten, sofern man es nicht übertrieb.

Weiter mit Jiyu-Ippon-Kumite, aber ohne Schienbeinschützer:
Tori geht mit Yori Ashi zurück, Uke folgt nach, um Abstand kurz zu halten. Tori geht mit Mae Geri vor, Uke wehrt mit Gedan Barai ab und geht dabei mit YA seitlich raus (Tai Sabaki).
Das war die Kernkombination, anschließend folgten noch ein paar Abwandlungen:
- Ähnlich wie zuvor, nach dem Mae Geri folgt vom Angreifer noch ein Mawashi Geri, Uke ging dabei einen Schritt zurück und wehrte mit Nagashi Uke ab.
- Beide in Bewegung, Tori bewegte sich dabei rückwärts und "zog" Uke mit. Finte von Tori mit stark nach vorn gehenden Gyaku Kizami Zuki, direkt gefolgt von Mae Geri und Mawashi Geri. Aufgrund der Finte von Tori ist Uke abgelenkt und hat anschließend zu tun, um die folgenden beiden Tritte abwehren zu können.

Nach dem Training dann wieder ans Makiwara, einfach nutzen, wenn man schon diese Möglichkeiten hat.
 
Freitag
Tekki Sandan war am Freitag dran, eine Kata in welche ich definitiv noch Arbeit stecken muss, denn diese kann ich noch nicht wirklich.
Zuerst liefen wir die Kata sehr langsam und bauten sie langsam auf und wurden dann nach und nach etwas schneller, bis die Kata am Ende selbständig gelaufen wurde. Also mehr oder weniger...
Dazwischen war Partnertraining dran:
1. Zuerst gingen wir die Techniken von Mittwoch nochmal durch:
Beide in Kamae gegenüber, P1 geht mit YA zurück, P2 folgt und geht mit YA vor. P1 macht nun einen Kizami Zuki in Richtung P2 und geht mit Mae Geri vor, P2 geht mit Schritt zurück.
Als Erweiterung folgt nach dem Mae Geri noch ein Mawashi Geri und der zurückgehende Partner macht dazu noch einen weiteren Schritt zurück und wehrt jeweils mit Nagashi Uke ab.
2. Pratzentraining: Ura Zuki aus Kamae, ohne Ausholbewegung, sondern direkt vor aus der Stellung heraus.
3. Randori. Dabei wurde ich dahingehend korrigiert, nicht so häufig Shuto Uchi und Haito Uchi einzusetzen, da diese im Freikampf selten als Punkte gewertet werden. Stattdessen eher Zukis und Empis einsetzen, mehr in den Gegner reingehen und den Gegner zu Fall bringen.
 
Nach dem Training dann noch ein paar Liegestütze und wieder ans Makiwara, bevor es ins Wochenende ging.

Dienstag, 6. Januar 2026

KW 02, Auftakt mit 1000 Zukis

Montag
Vor dem Training meldete ich mich beim Trainer um abzuklären, dass ich aufgrund meines gebrochenen Zehs eher passiver mitmachen würde, denn eine Belastung ist noch nicht möglich. Maxi meinte daraufhin nur: "Kein Problem, heute machen wir 1000 Zukis."
Zur Erwärmung absolvierten die anderen Teilnehmer ein paar Runden Randori, ich bereitete mich mit Dehnung vor.
Und dann ging es los:
- In Shizentai: Oi Zuki Chudan, Oi Zuki Jodan,
- Schritt vorwärts bzw. rückwärts: Ren Zuki, Sanbon Zuki,
- Mit Partner gegenüberstehend im Stand: gleichzeitig zum Partner Ren Zuki, Sanbon Zuki,
- Mit Partner in größerem Abstand zueinander: YA Gyaku Zuki,
- Partnerweise mit Pratze: Gyaku Zuki einzeln je Zählzeit,
- Partnerweise mit Pratze: Gyaku Zuki Treppe (1=1x, 2=2x,...10=10x),
- In Shizentai Oi, Ren und Sanbon Zuki,
Vor den letzten Zukis erinnerte uns Maxi nochmals daran, wenn die Arme ermüdet sind und nicht mehr können, mehr Körper/Hüfte zum Einatz kommen lassen, um mehr Kraft in die Zukis zu bringen.
Das sollte generell immer passieren, aber man denkt leider nicht immer daran. Wieviel Kraft über Körper und Hüfte noch geberiert werden können verstanden wir, als die Arme wirklich müde wurden.
Zum Ausklang folgte eine ausgiebige Dehung, um den Körper wieder etwas vom Stresslevel herunterzuholen.

Ein tolles Auftakttraining ins neue Jahr. War es gesund für meinen gebrochenen Zeh? Eher nicht, denn im Anschluss merkte ich ihn schon etwas, obwohl dieser gut getaped war. Aber nach drei Wochen wollte ich unbedingt wieder rein in Training und den folgenden Muskelkater spüren, einfach den Körper wieder fordern. Das hat funktioniert.

Mittwoch
Für das gestrige Braun-/Schwarzgurttraining war Marc verantwortlich und wie es typisch für ihn ist, wurde es wieder ein interessantes praxisbezogenes Training.
Nach gemeinsamer Erwärmung und Dehnung ging es auch gleich mit Partner los.
Wir begannen mit schnellem Zuki-Uke-Wechsel:
- Rechts Zuki, links Te Nagashi Uke, Konzentriert und sauber,
- Rechts Zuki, links Te Nagashi Uke, mit rechts Bewegungsrichtung übernehmen, mit links Arm zum Gegner drücken,
Dann begannen wir eine 7er-Kombination mit Blockwechseln. Eine Person greift immer mit einer Auslage an, die andere Person blockte auf sieben verschiedenen Arten, es folgte eine Übernahme des geblockten Arms, gefolgt von einem Konter. Bei der Übernahme des angreifenden Arms wurde dieser meistens festgehalten und in Richtung Hikite gezogen. Aufgrund dieser Zugbewegungen wurde der Angreifer aus dem Gleichgewicht gebracht und der folgende Konter konnte somit freier ausgeführt werden. 
Blockwechsel. da die Blöcke abwechselnd nach innen und außen durchgeführt wurden.
Marc erklärte uns nebenher, in welchen Katas man diese Bewegungen wiederfindet und welche Techniken dahinterstecken.

Beim anschließenden Jiyu-Ippon-Kumite nahm ich mich aufgrund meiner Zehverletzungen raus, da ich eine zu starke Bewegungsbelastung und vor allem einen Block zum Fuß/Zeh vermeiden wollte. Stattdessen gingen Maxi und ich zwar auch die Kumitetechniken durch, allerdings nur mit 50%, also eher langsamer und kontrollierter.
Wie gesagt, ein super Training. Marc weiß, wie Techniken auf der Straße angewandt werden können und gab viele Tipps, wie man sich in bestimmten Situationen auf der Strasse am Besten verhält bzw. sich verhalten sollte.
 
Freitag
Mit 14 Leuten beim Braun-/Schwarzgurttraining, und es waren nicht alle anwesend, das macht schon Spass.
Wir begannen mit Zweierkombinationen:
- 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts, 90° nach links, 180° nach rechts,
Das gleiche dann seitenwechselnd, beginnend mit Bewegung nach rechts.
Anschließend ging es mit Kata weiter. Wir begannen gemeinsam mit Heian 1 - 5, Tekki Shodan und Jion.
Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Schwarzgurte trainierten Sōchin, die Braungurte liefen weiterhin Jion. Gelaufen wurde abwechselnd, während eine Gruppe trainierte, schaute die andere zu. Mehrere Durchgänge,mit und ohne Zählzeiten. Zum Ende des Trainings wurden Braungurte den Schwarzgurten zugeteilt, wobei die Höhergraduierten kontrollierten und verbesserten.
 
Den Zeh, welchen ich mir vor Weihnachten gebrochen hatte, merke ich im Training zwar, es wird aber besser und ich kann schon recht gut mithalten. Den Sprung in der Heian Godan lasse ich noch, konnte aber gestern bei Liegestützen schon beide Füße auf dem Boden stellen. Bis dahin habe ich den linken Fuß immer auf dem rechten Fuß abgelegt. es wird also langsam.